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Konnyaku-Schriftzug -  Das Geheimnis der Japanwurzel

Übergewicht, Hämorrhoiden, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes:
Auf natürliche Weise diesen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten vorbeugen.
Unsere heutige Ernährungsweise - zu fett, zu salzig, zu säß, zu kalorienreich, zu hastig und vor allem zu ballaststoffarm - ist Hauptgrund für viele sogenannte Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Verstopfung, Übergewicht, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Herz- Kreislaufkrankheiten etc.

Wichtig ist, sich Zeit zu lassen beim Essen, Abends möglichst kleine Malzeiten, kalorienbewußtes Essen, mehr pflanzliche Nahrungsmittel, viel Bewegung und unbedingt beachten - Ballaststoff-Mangel ersetzen.

Ballaststoffe beeinflussen erwiesenermaßen folgende Stoffwechsel-geschehen und Körperfunktionen: Gebremste Aufnahme von Zucker und Kohlehydraten, erhöhte Ausscheidung von Schadstoffen, verringert LDL-Cholesterinwert, verkürzt die Darmpassagezeit, vermindert Hungergefühl (sofern vor der Mahlzeit eingenommen), erleichtert die Darmentleerung.

Konnyaku-Schriftzug - der Ballaststoff mit dem größten Quellvermögen, eignet sich besonders gut zur postitiven Beeinflussung des menschlichen Stoffwechsels. Die durchschnittliche Tagesdosis ist Dank dem enorm großen Quellvermögen sehr klein d.h. 2-4 Gramm pro Tag, so wird die tägliche Einnahme viel angenehmer. Von vergleichbaren Quellmitteln werden ca. 15-70 Gramm pro Tag benötigt (siehe Tabelle).

So wirken Ballaststoffe im menschlichen Organismus

Wo Wodurch Resultat
Magen Darm Wasserbindung, Quellung, Verlangsamung der Magenentleerung weniger Hunger
Magen Darm gebremste Zuckeraufnahme kleinere Blutzuckerschwankungen
Magen Darm Bindung von Cholesterin geringere LDL-Cholsterinwerte
Magen Darm Vergrößerung des Darminhaltes keine Verstopfung
Magen Darm Verkürzung der Darmpassagezeit weniger Kalorien
Magen Darm weicher, regelmäßiger Stuhlgang schmerzfreier Stuhlgang


Vergleich Wasserbindevermögen, Quellvermögen verschiedener Ballaststoffe pro Gramm

Ballaststoff Wasserbinde-
vermögen
Tagesdosis kcal/Tag
Weizenkleie ca 3 gr ca 70 gr ca 130
Leinsamen ca 4 gr ca 50 gr ca 200
Pektin ca 12 gr ca 25 gr ca 50
Guar ca 30 gr ca 15 gr ca 20
Konnyaku ca 100 gr ca 2-4 gr ca 5


Je größer das Wasserbindevermögen/Quellvermögen - umso positiver wird der Stoffwechsel beeinflußt. Konnyaku-Schriftzug besitzt unter den pflanzlichen Quellmitteln das größte Wasserbindevermögen. Vorteil - kleinere Tagesdosis, 2-4 Gramm pro Tag.
Konnyaku-Schriftzug, ein pflanzlicher Ballaststoff, gewonnen aus der ursprünglich in Japan heimischen Pflanze Amorphophallus Konjac, auch Teufelszunge genannt. Aus den Wurzelknollen dieser Pflanze kommt der fast kalorienfreie Wirkstoff.

Übergewicht

1-2 gestrichene Teelöffel Konnyaku-Schriftzug wird vor jeder Malzeit mit viel kalorienarmer Flüssigkeit eingenommen. Quillt im Magen und ergibt Sättigungsgefühl. Der Hunger wird dadurch stark vermindert. Konnyaku-Schriftzug ist für den menschlichen Körper unverdaulich d.h. der Kalorienwert ist praktisch Null. Diese unverdauliche, gelartige Masse kleidet den Darm aus und beschleunigt die Darmpassage, daraus resultiert eine geringere Kalorienaufnahme und ein rascher Gewichtsverlust. Eine kalorienarme Diät, maximal 1500 kcal, wirkt unterstützend.

Verstopfung und Hämorrhoiden

Konnyaku-Schriftzug ist ein unverdaulicher Ballaststoff, ein Quellmittel.
Die gequollene, gelartige Masse kleidet den Darm aus, schützt die Darm-schleimhaut, umhüllt Schadstoffe, verkürzt die Verweildauer des Nahrungs-breis im Darm und macht den Stuhl weich und geschmeidig.
So wird Verstopfung auf natürliche Weise vermieden und die Stuhlentleerung erheblich erleichtert wie z.B. bei Hämorrhoiden. Wichtig: regelmäßige Einnahme von Konnyaku-Schriftzug mit viel Flüssigkeit. Durchschnittliche Tagesdosis 2-4 Gramm, verteilt auf 1-3 pro Tag.

Erhöhte Cholesterinwerte/Diabetes

Konnyaku-Schriftzug hat die Eigenschaft, verschiedene Stoffe an sich zu binden, sie zu umhüllen und teilweise unverdaut mit dem Darminhalt auszuscheiden.
Auf diese Art werden Fette gebunden und nicht mehr vom Körper resorbiert. Der LDL-Cholsterinwert wird erwiesenermaßen gesenkt. Der Blutzuckerspiegel wird auf ähnliche Weise reguliert. Das gequollene Konnyaku-Schriftzug , eine gelartige Masse, kleidet die Darmwand aus und verlangsamt die Zuckeraufnahme aus dem Speisebrei. Die bei Diabetes auftretenden hohen und tiefen Blutzuckerwerte werden ausgeglichen durch die verzögerte, aber gleichmäßige Aufnahme von Zucker. Die Folge - Diabetes wird reduziert. Dieser gleichmäßige Blutzuckerspiegel ist ebenso relevant für die Gewichtsreduktion, denn tiefer Blutzuckerspiegel bedeutet Hungergefühl.

Fachinformationen zu Konnyaku-Schriftzug für den Arzt

Stammpflanze Amorphophallus Konjac Koch (Japan)

Aussehen Graubraunes Pulver mit charakteristischem Geruch

Verwendung Traditionelles japanisches Lebensmittel

Molekulargewicht 2 000 000

Summenformel C6 H10 O5 n= 500 - 15 000. Polysaccharid aus den Bausteinen D-Glukose und D-Mannose

Formelbild Lineare Kette ß (1-4) Verknüpfungen, wenig Verzweigungen, einige Acetylgruppen

Kenndaten Maximale Viskosität (1%ig) 100 000 cP, Quellfaktor bis 200.

Toxikologie Löslicher Ballaststoff vergrößert den Darminhalt, verringert, verzögert die Resorption anderer Lebensmittel.

Konnyaku-Schriftzug ist gut hydratisierbar: Mit Wasser bildet Konnyaku-Schriftzug ein hochviskoses Hydrokolloid, das im Magen-Darm-Trakt des Menschen weder resorbiert noch enzymatisch abgebaut wird. Bei peroraler Einnahme von Konnyaku-Schriftzug mit einer ausreichenden Flüssigkeitsmenge vor einer Mahlzeit wird die Viskosität des Nahrungsbreies erhöht und dadurch die Magenentleerung verzögert. Die Nahrungsbestandteile gelangen dann in veringerter Konzentration und über einen längeren Zeitraum verteilt in den Dünndarm. Außerdem bewirkt die höhere Viskosität des Nahrungsbreies eine verminderte Diffusionsgeschwindigkeit durch die den Mucosazellen des Darms unmittelbar aufliegende Flüssigkeitsschicht. Beide Effekte führen zu einer verzögerten Resorption vor allem von Kohlenhydraten aus der Nahrung. Deshalb steigt nach Einnahme einer solchen Mahlzeit die Glucose-Konzentration im Blut langsamer an und bleibt länger auf mittlerem Niveau. Die üblicherweise nach Einnahme einer Mahlzeit auftretenden Spitzenwerte der Blutglucose-Konzentration werden dadurch vermieden.

Auch die Rückresorption von Gallensäuren wird nach Einnahme von Konnyaku verzögert. Dadurch werden vermehrt Gallensäuren ausgeschieden, was zu einem vermehrten Verbrauch körpereigenen Cholesterols für die Neusynthese von Gallensäuren und damit zu einer Senkung des LDL-Cholesterolspiegels im Blut führt.

Obwohl die Verdauungsenzyme des Menschen die Ballaststoffe nicht abbauen können, wird ein großer Teil durch die Enzyme der Darmflora degradiert.

Die Abbauprodukte des Ballaststoffes werden von den Mikroorganismen teilweise für ihren Stoffwechsel genutzt, teilweise entstehen kurzkettige Fettsäuren. Diese werden zu etwa der Hälfte im Darm resorbiert und stehen dem Körper energetisch zur Verfügung. Somit ist es möglich, daß bei einer Ballaststoffaufnahme von 5 Gramm etwa 5 Kalorien verwertet werden, die jedoch bei einer Tageszufuhr von 2000 bis 3000 Kalorien vernachlässigt werden können.

Eine der kurzkettigen Fettsäuren, die Propionsäure, vermindert übrigens die Cholesterinsynthese in der Leber und trägt so zur Verminderung der Cholesterinmenge in Blut und Geweben bei. In diesem Sinne geht der Einfluß des Ballaststoffes beziehungsweise seiner Abbauprodukte über rein physikalische Wirkungen hinaus.

Die ebenfalls beobachtete Senkung des Triglyceridspiegels ist kausal nicht erklärbar.

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